{"id":1395,"date":"2010-12-19T15:15:56","date_gmt":"2010-12-19T13:15:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/?p=1395"},"modified":"2014-04-22T14:47:57","modified_gmt":"2014-04-22T12:47:57","slug":"studie-%e2%80%9eokologische-risiken-gentechnisch-veranderter-pappeln%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/studie-%e2%80%9eokologische-risiken-gentechnisch-veranderter-pappeln%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Studie: \u201e\u00d6kologische Risiken gentechnisch ver\u00e4nderter Pappeln\u201c (2010)"},"content":{"rendered":"<p><strong> <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1400\" aria-describedby=\"caption-attachment-1400\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1400   \" title=\"Testbiotech_Gen-Pappeln\" src=\"https:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Testbiotech_Gen-Pappeln1.jpeg\" alt=\"Testbiotech_Gen-Pappeln\" width=\"180\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Testbiotech_Gen-Pappeln1.jpeg 200w, https:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Testbiotech_Gen-Pappeln1-106x150.jpg 106w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1400\" class=\"wp-caption-text\"> <\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.testbiotech.org\" target=\"_blank\">Testbiotech e.V., Institut f\u00fcr unabh\u00e4ngige Begleitforschung in der Biotechnologie<\/a> <\/strong>|| <em>Erstellung einer wissenschaftlichen Studie \u00fcber die \u00f6kologischen Risiken gentechnisch ver\u00e4nderter Pappeln und notwendige rechtliche Konsequenzen<\/em> (F\u00f6rderzeitraum: 2010) ||\u00a0 Gentechnisch ver\u00e4nderte B\u00e4ume geh\u00f6ren zu den ersten gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen, die jemals freigesetzt und sogar kommerziell angebaut wurden. Insbesondere Pappeln hatten es den Gen-Forschern schon fr\u00fch angetan. In Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlern wurden Anfang der 1990er-Jahre verschiedene gentechnisch ver\u00e4nderte Pappeln in China entwickelt. 1,4 Millionen B\u00e4ume wurden nach offiziellen Angaben seit 1994 angebaut, seit 2001 ist ihr Anbau auch kommerziell zugelassen. Die B\u00e4ume produzieren Insektengifte gegen Raupen, die in den gigantischen Pappel-Monokulturen Chinas erheblichen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Das Problem: Diese Gen-Pappeln und verschiedene andere Gen-Baum-Varianten, die in China experimentell angebaut wurden, haben ein erhebliches Potential f\u00fcr eine unkontrollierte Ausbreitung. Zwar soll ein Teil der B\u00e4ume steril sein und keine Pollen bilden, die Ausbreitung der B\u00e4ume kann das aber lediglich verz\u00f6gern und nicht verhindern: Aus jedem abgebrochenen Zweig,\u00a0 kann ein neuer Baum wachsen. Die Bl\u00fcten der Gen-Pappeln k\u00f6nnen mit den Pollen normaler Pappeln hybridisieren. Werden die B\u00e4ume gef\u00e4llt, treiben aus den Wurzeln neue Sch\u00f6sslinge. Auch chinesische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Ausbreitung der B\u00e4ume nicht mehr kontrolliert werden kann. Das Experiment ist aus dem Ruder gelaufen. Auch wenn sich in ein paar Jahren unerwartete Effekte oder Gefahren f\u00fcr die \u00d6kosysteme zeigen sollten, kann man die B\u00e4ume nicht wieder aus der Umwelt zur\u00fcckholen.<br \/>\nDer Bericht, der von Testbiotech und der Gesellschaft f\u00fcr \u00f6kologische Forschung erstellt wurde, pl\u00e4diert f\u00fcr internationale Gesetze, die vorbeugend Freisetzungen gentechnisch ver\u00e4nderter Organismen verbieten, deren Ausbreitung in der Umwelt nicht kontrolliert werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stiftung-gekko.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/testbiotech_gen-pappeln.pdf\">&gt;&gt; Download der Studie <\/a><\/p>\n<p>Kontakt: Dr. Christoph Then (Testbiotech e.V.) (info@testbiotech.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Testbiotech e.V., Institut f\u00fcr unabh\u00e4ngige Begleitforschung in der Biotechnologie || Erstellung einer wissenschaftlichen Studie \u00fcber die \u00f6kologischen Risiken gentechnisch ver\u00e4nderter Pappeln und notwendige rechtliche Konsequenzen (F\u00f6rderzeitraum: 2010) ||\u00a0 Gentechnisch ver\u00e4nderte B\u00e4ume geh\u00f6ren zu den ersten gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen, die jemals freigesetzt und sogar kommerziell angebaut wurden. Insbesondere Pappeln hatten es den Gen-Forschern schon fr\u00fch angetan. 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