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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 das Unterrichtsportal für Schüler und Lehrer zur Agro-Gentechnik.
    Aktuelle Infos: hier

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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 Testbiotech bei seiner Projektarbeit.
    Aktuelle Infos: hier

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    meine-landwirtschaft

    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2010 die bundesweite Kampagne "Meine Landwirtschaft".
    Aktuelle Infos: hier


  • Förderregion Deutschland

    Die Stiftung GEKKO konzentriert ihre Fördertätigkeiten vor allem auf Deutschland. Hier sind es vor allem ziviligesellschaftliche Gruppen sowie kritische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine Unterstützung erhalten. Viele der dabei gefördertern Aktivitäten beziehen sich jedoch nicht nur auf die aktuelle Situation in Deutschland, sondern ebenso auf die europäische und zum Teil auch globale Ebene.

    Kein Gentechnik-Anbau mehr …
    In Deutschland durfte 2005 bis 2008 der Gentechnik-Mais MON810 angebaut werden. 2008 wurden 3.171 Hektar mit Gentechnik-Mais bestellt. Das entsprach 0,15 Prozent der gesamten deutschen Maisanbaufläche von 2.087.100 Hektar. Die Anbauflächen lagen zu 99 Prozent in den Bundesländern Brandenburg,  Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Seit April 2009 ist der Anbau des MON810 verboten.

    Ab März 2010 war der Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora erlaubt. 2010 wurde die Kartoffel auf 15 Hektar in Mecklenburg-Vorpommern, 2011 nur noch auf zwei Hektar in Sachsen-Anhalt gepflanzt. Im Jahr 2012 fand kein kommerzieller Anbau mehr statt. Im Dezember 2013 wurde die Amflora-Genehmigung vom Gericht der EU für nichtig erklärt.

    Im Herbst 2015 hat die Bundesregierung von der neue Opt-out-Regelung des EU-Gentechnikrechts Gebrauch gemacht. Demnach dürfen Gentechnik-Maissorten wie die insektengift-produzierende MON810 von Monsanto oder 1507 von Dupont-Pioneer hierzulande nicht angebaut werden – auch dann nicht, wenn sie eine EU-Anbaugenehmigung erhalten.

    Der freiwillige Verzicht der Unternehmen gilt nur für die sechs Gentechnik-Maispflanzen, die zum damaligen Zeitpunkt auf eine Anbaugenehmigung warteten. Kommen neue Pflanzen hinzu, müssten Deutschland und andere EU-Länder auch diese entweder per Aufforderung zur freiwilligen Selbstbeschränkung (sogenannte Phase 1 des Opt-Out) oder per Verbot (Phase 2) ausschließen. Um die Verbote aussprechen zu können, müssen sich Bund und Länder allerdings einigen, wie sie die EU-Vorgaben in deutsches Recht übersetzen wollen.

    … aber gentechnisch veränderte Futtermittel
    Nach wie vor werden jedoch jährlich sechs bis sieben Millionen Tonnen Soja als Übersee importriert. Ein Großteil davon wandert als Sojaschrot im Futtertrog. Der überwiegende Teil dieses Sojas ist bereits gentechnisch verändert. Die Produkte der Tiere, die mit diesem Futter gefüttert werden, müssen jedoch nach geltendem EU-Recht nicht entsprechend gekennzeichnet werden. Dennoch wächst der Markt für gentechnikfreie Lebensmittel und Futtermittel. Der Deutsche Verband Tiernahrung schätzt, dass 600.000 bis 900.000 Tonnen gentechnikfreies Soja pro Jahr eingeführt werden. Das entspricht 13 bis 20 Prozent des deutschen Verbrauchs. Die Stiftung GEKKO unterstützt in Deutschland bereits seit Jahren die Akteure, die sich für den Ausbau einer gentechnikfreien Fütterung engagieren.