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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 das Unterrichtsportal für Schüler und Lehrer zur Agro-Gentechnik.
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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 Testbiotech bei seiner Projektarbeit.
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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2010 die bundesweite Kampagne "Meine Landwirtschaft".
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  • Kampagne “Freisetzung von Gene Drives in die Umwelt verhindern”

    00BiohazardSave Our Seeds || Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne für die Erreichung eines globalen Moratoriums für die Freisetzung von Gene Drive-Organismen || (Förderzeitraum: seit 2019)

    Mit der Entwicklung der CRISPR-Cas9 Technologie hat die Debatte um die gentechnische Veränderung der Natur eine neue Qualität und Dringlich­keit bekommen. Eine der vielen Einsatzmöglichkeiten von CRISPR-Cas sind sogenannte Gene Drives. Mit dieser bisher nur im Labor getesteten Technologie lassen sich wildlebende Tier- und Pflanzenspezies gentechnisch verändern, ausrotten oder als Biowaffen nutzen. Das macht Gene Drives zu der bislang möglicherweise gefährlichsten Anwendung von Gentechnik in der Umwelt, die jemals erfunden wurde.

    Während bislang die Auskreuzung von gentechnisch veränderten Tieren und Pflanzen mit wilden Artverwandten um jeden Preis verhindert werden sollte, gilt bei Gene Drive-Organismen das Gegenteil: ihr erklärtes Ziel ist eine möglichst totale Auskreuzung. Einmal in die Natur freigesetzt, setzen die gentechnisch veränderten Gene Drive-Organismen unkontrollierbare gentechnische Kettenreaktionen in der Natur in Gang, die nicht mehr der menschlichen Kontrolle unterliegen. Ihre Reichweite ist derzeit weder zeitlich noch räumlich eingrenzbar.

    Neben aktuellen Anwendungsvorhaben zur Ausrottung der Malaria-Mücke in Afrika oder zur Bekämpfung invasiver Arten auf tropischen Inseln könnte das in Zukunft größte Anwendungsgebiet von Gene Drives in der Landwirtschaft liegen. Dort würden sie eingesetzt, um produktivitätshemmende Tiere und Pflanzen zu dezimieren. Das würde die industrielle Landwirtschaft weiter zementieren, könnte wirklich nachhaltige Alternativen wie den Ökolandbau und agrarökologische Ansätze in der Landwirtschaft unterminieren und hätte unabsehbare Folgen für Umwelt und Ernährungssicherheit.

    Deshalb fordert Save Our Seeds zusammen mit anderen Organisationen ein weltweites Moratorium für die Freisetzung von Gene Drive-Organismen in die Natur – bevor die ersten Exemplare freigesetzt werden.

     

    Nähere Infos: hier
    Petition gegen die Freisetzung von Gene Drive-Organismen: hier

    Kontakt: Mareike Imken (Save our Seeds) (imken@saveourseeds.org)