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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 das Unterrichtsportal für Schüler und Lehrer zur Agro-Gentechnik.
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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 Testbiotech bei seiner Projektarbeit.
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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2010 die bundesweite Kampagne "Meine Landwirtschaft".
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  • Studie: „Gesundheitliche Risiken gentechnisch veränderter Auberginen“ (2010)

    Testbiotech e.V., Institut für unabhängige Begleitforschung in der Biotechnologie || Studie zu gesundheitlichen Risiken gentechnisch veränderter Auberginen (Förderzeitraum: 2010) || Auberginen sind eine der wichtigsten Gemüsearten in Indien, sie werden dort „Brinjal“ genannt. Die Firma Mahyco, eine Tochter von Monsanto, hat die Marktzulassung für eine gentechnisch veränderte Aubergine beantragt. Die Aubergine wurde so verändert, dass sie ein Insektengift produziert, das normalerweise in Bodenbakterien mit Namen Bacillus thuringiensis vorkommt. Beim Einbau in die Aubergine wurde dieses Gift (bzw. dessen DNA) zusätzlich so verändert, dass es wirksamer ist, als das natürlicherweise vorkommende Gift. Verschiedene Initiativen in Indien haben vor dem höchsten Gericht, dem Supreme Court, gegen eine Marktzulassung für die gentechnisch veränderten Aubergine geklagt, weil die Risiken und Langzeitfolgen des Anbaus dieser Pflanzen nicht ausreichend untersucht sind.

    In der von der Stiftung GEKKO und Testbiotech geförderten Studie wurden die Daten aus Fütterungsversuchen an Ratten ausgewertet, die ursprünglich von der Industrie durchgeführt wurden, um die Sicherheit der Gen-Aubergine zu beweisen. Die Studie kam zu einem überraschenden Ergebnis: Wenn man die vorgelegten Daten ernst nimmt, ist die Aubergine mit dem eingebauten Insektengift für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Es besteht demnach unter anderem das Risiko von Schäden für innere Organen wie Leber und Nieren. Ganz eindeutig ist das Ergebnis nicht, da die durchgeführten Versuche und die von der Industrie vorgelegten Daten nur eine vorläufige Bewertung zulassen: Viele wichtige Fragen wurden erst gar nicht untersucht, die Durchführung und Auswertung der Versuche entspricht nicht den internationalen Standards. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass man auf der Grundlage der existierenden Daten die Gen-Aubergine auf keinen Fall als Lebensmittel zulassen sollte. Der Bericht wurde dem Supreme Court in Indien inzwischen offiziell vorgelegt.

    Kontakt: Dr. Christoph Then (Testbiotech e.V.) (info@testbiotech.de)