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    Die Stiftung GEKKO fördert seit 2011 das Unterrichtsportal für Schüler und Lehrer zur Agro-Gentechnik.
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  • Veranstaltungen zum Thema „Glyphosat“ (2011)

    Prof. Don Huber (USA)

    Verein zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft – FaNaL e.V. in Kooperation mit Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) || Durchführung zweier Veranstaltungen mit Prof. Don Huber (USA) im Rahmen einer Vortragsreise (Förderzeitraum: 2011) || Über die Hälfte der weltweit ausgebrachten Herbizide enthalten den Wirkstoff Glyphosat. Lange Zeit behauptete die Industrie, Glyphosat sei unschädlich für Umwelt und Gesundheit. Aber immer mehr Studien aus den USA, Kanada und Südamerika stellen dies in Frage und zeigen, dass sowohl der Wirkstoff Glyphosat und sein Abbauprodukt AMPA als auch insbesondre die verwendeten Hilfsstoffe (Tallowamine) schädlicher sind als vermutet. Neben Gesundheitseffekten hat Roundup schädliche Auswirkungen u.a. auf den Boden und die Bodenlebewesen sowie Gewässer und Gewässerlebewesen.

    Glyphosat ist auch der Wirkstoff in „Roundup“, dem weltweit am meisten eingesetzten Herbizid. Roundup wirkt, indem es nicht erwünschten Ackerbewuchs abtötet. Glyphosat wird sowohl in der konventionellen Landwirtschaft als auch in Kombination mit gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt. Ein Großteil der weltweit angebauten Gentechnik-Pflanzen hat entweder „nur“ eine Resistenz gegen Roundup oder zusätzlich gegen andere Herbizide oder eine Kombination mit gentechnisch veränderten Pflanzen, die Insektengifte produzieren.

    Um auf die Folgen der Glyphosat-Anwendungen aufmerksam zu machen, hat die AbL im Herbst 2011 zwei Veranstaltungen im Norden Deutschlands im Rahmen einer von Zivilcourage Vogelsberg organisierten Vortragsreise zum Thema „Glyphosat“ mit dem amerikanischen Pathologen Prof. Don Huber durchgeführt, die von der Stiftung GEKKO gefördert wurden. Huber war jahrelang Berater der amerikanischen Regierung für Pflanzenkrankheiten und ist Professor an der Purdue University in West Lafayette, Indiana. Er berichtete von den neuesten Forschungsergebnissen und den bisherigen Erfahrungen mit dem massiven Glyphosateinsatz in den USA. Die mit über 150 Gästen gut besuchten Veranstaltungen richteten sich vor allem an Landwirte.

    Ein Schwerpunkt seines Vortrags waren die Auswirkungen von Glyphosat auf die Pflanzen. Glyphosat ist ein Komplexbildner und bindet wichtige Mikronährstoffe wie Mangen, Zink, Cadmium und Magnesium. Diese stehen dann den Pflanzen nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung, was zu niedrigen Erträgen aber v.a. auch zur mangelnden Vitalität und Gesundheit der Pflanzen führt. Zudem zeigte Prof. Huber auf, dass mit Glyphosat behandelte Pflanzen krankheitsanfälliger sind und gleichzeitig positiv wirkende Pilze im Wurzelraum der Pflanzen, wie etwa die Mykorrhizapilze, geschwächt werden. Der Mikronährstoffmangel wirkt sich laut Prof. Huber auch auf die Nutztiere aus, an die mit Glyphosat behandelte Pflanzen verfüttert werden (deformierte Kälber, Unfruchtbarkeiten bzw. Rückgang der Trächtigkeiten und Fehlgeburten).

    Weitergehende Informationen zum Thema:

    >> Studie von Dr. Christoph Then (Testbiotech e.V.): Vorsicht „Giftmischer. Gentechnisch veränderte Pflanzen in Futter- und Lebensmitteln (2011)

    >> Dr. Martha Mertens (Hrsg. NABU Bundesverband): Glyphosat und Agrogentechnik: Risiken des Anbaus herbizidresistenter Pflanzen für Mensch und Umwelt (2011)

    Kontakt: Annemarie Volling (gentechnikfreie-regionen@abl-ev.de)